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Carol Sachs: 15 Monate auf dem Tandem von Tokio nach Zürich

Eine außergewöhnliche Reise führt Carol Sachs per Tandem über den legendären Pamir Highway – durch Kirgisistan und Tadschikistan.

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Carol Sachs: 15 Monate auf dem Tandem von Tokio nach Zürich

Carol Sachs hat sich auf ein außergewöhnliches Abenteuer eingelassen: Mit dem Tandem von Tokio nach Zürich – eine 15-monatige Odyssee auf Rädern, die sie unter anderem über eine der faszinierendsten und entlegensten Routen der Welt führt. Ihre Geschichte, die sie selbst in Text und Fotografie festhält, erschien im wöchentlichen Newsletter der FT, persönlich ausgewählt von Chefredakteurin Roula Khalaf.

Besondere Anziehungskraft üben dabei die Ortsnamen entlang der Route aus: Ak-Baital, Murghab, Alichur. Diese Orte liegen auf dem berühmten Pamir Highway, der Kirgisistan und Tadschikistan verbindet und zu den historischen Routen der alten Seidenstraße zählt.

Der Pamir Highway – eine der härtesten Routen der Welt

Der Pamir Highway gilt unter Abenteurern und Fernreisenden als eine der anspruchsvollsten Straßen überhaupt. Sachs beschreibt neun strapaziöse Gebirgspässe entlang dieser Strecke, wobei der höchste auf atemberaubenden 15.272 Fuß – das entspricht rund 4.655 Metern – liegt. Solche Höhen stellen selbst erfahrene Radreisende vor enorme körperliche und mentale Herausforderungen.

Die Seidenstraße, auf deren Spuren Sachs unterwegs ist, war einst das bedeutendste Handelsnetz der alten Welt. Sie verband über Jahrhunderte hinweg Ostasien mit Europa und dem Nahen Osten. Heute zieht sie Abenteurer, Historiker und Reisende aus aller Welt an – nicht zuletzt wegen der atemberaubenden Landschaften und der kulturellen Vielfalt entlang der Route.

Von Tokio nach Zürich – ein Projekt der Superlative

Der Entschluss, die gesamte Strecke von Tokio nach Zürich auf dem Tandem zurückzulegen, markiert den Ausgangspunkt von Sachs' Reise. Ein Tandem – also ein Fahrrad für zwei Personen – macht das Unterfangen noch anspruchsvoller, da Koordination und gegenseitiges Vertrauen auf langen, beschwerlichen Etappen unerlässlich sind.

Die Geschichte von Carol Sachs steht exemplarisch für eine wachsende Bewegung von Langstrecken-Radreisenden, die fernab von Massentourismus und Komfort die Welt auf eigene Faust erkunden. Solche Berichte finden auch unter deutschen Lesern großes Interesse – schließlich zählt Deutschland zu den fahrradbegeistertsten Nationen Europas, und Fernradreisen erfreuen sich hierzulande wachsender Beliebtheit.

Die vollständige Geschichte von Carol Sachs – inklusive ihrer eigenen Fotografien – ist Teil des wöchentlichen Newsletters der Financial Times, in dem Chefredakteurin Roula Khalaf persönlich ausgewählte Geschichten präsentiert.

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