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Boehringer Ingelheim: Große Investitionen in Chinas Pharmamarkt

Strategie für Wachstum: Neue Medikamente und erweiterte Marktpositionierung bis 2030

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Boehringer Ingelheim: Große Investitionen in Chinas Pharmamarkt

Das deutsche Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim plant eine bedeutende Investition in den chinesischen Markt. Mit einem Betrag von vier Milliarden Yuan, was rund 528 Millionen Euro entspricht, soll das Chinageschäft des Unternehmens gestärkt werden. Ein Sprecher bestätigte diese Pläne gegenüber dem Handelsblatt. Der Großteil dieser Investition, etwa 3,5 Milliarden Yuan oder rund 462 Millionen Euro, ist für das Humanpharma-Geschäft vorgesehen, während der Rest in die Tiermedizin fließt.

Die Investitionen sind bis zum Jahr 2028 geplant und sollen vor allem in Forschung und Entwicklung neuer Medikamente investiert werden. Boehringer Ingelheim hat ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen 25 neue Arzneimittel für den Menschen entwickelt werden, während im Bereich der Tiermedizin die Einführung oder Weiterentwicklung von 20 zusätzlichen Produkten angestrebt wird, wie ein Sprecher des Unternehmens erklärte.

Das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Rheinland-Pfalz hat, erzielt derzeit etwa 80 Prozent seines Umsatzes mit Arzneimitteln für den Menschen, während knapp 20 Prozent auf den Bereich der Tiermedizin entfallen. Diese Investitionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Boehringer Ingelheim kürzlich den DAX-Konzern Bayer als führenden deutschen Anbieter verschreibungspflichtiger Medikamente abgelöst hat.

Boehringer Ingelheim ist bereits seit 1994 in China aktiv und beschäftigt derzeit rund 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Land. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in der südchinesischen Millionenmetropole Shanghai. Mit dieser Investition setzt das Pharmaunternehmen ein deutliches Zeichen für sein Engagement und seine Ambitionen auf dem chinesischen Markt, der als einer der vielversprechendsten Märkte der Zukunft gilt.

Boehringer

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