Big Tech unterzeichnet Stromversorgungsversprechen für KI-Rechenzentren bei Trump
Amazon, Google, Meta, Microsoft, xAI, Oracle und OpenAI treffen sich am 4. März im Weißen Haus.

Die führenden Technologiekonzerne der USA verpflichten sich gegenüber Präsident Donald Trump, die Stromversorgung ihrer KI-Rechenzentren eigenständig zu sichern. Amazon, Google, Meta, <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft, xAI, Oracle und OpenAI werden die entsprechende Vereinbarung am 4. März im Weißen Haus unterzeichnen. Ein Sprecher des Weißen Hauses bestätigte dies am Mittwoch gegenüber dem Sender CNBC.
Trump hatte die Zusage bereits am Dienstag in seiner Rede zur Lage der Nation erwähnt, ohne konkrete Details zu nennen. Die Selbstverpflichtung ist politisch brisant: Rechenzentren stoßen in vielen US-amerikanischen Gemeinden auf wachsenden Widerstand. Bürgerinnen und Bürger machen den enormen Energiehunger der Anlagen für steigende Stromkosten verantwortlich.
Politisches Risiko für das Weiße Haus
Die enge Allianz zwischen der Trump-Administration und der KI-Branche birgt Risiken im Vorfeld der Zwischenwahlen. Die demokratischen Gouverneurinnen von New Jersey und Virginia, Mikie Sherrill und Abigail Spanberger, gewannen ihre Wahlen im November zuletzt mit deutlichem Vorsprung – beide hatten explizit gegen steigende Energiepreise gekämpft.
Energieminister Chris Wright warnte die Technologieunternehmen am Mittwoch offen vor den Konsequenzen: Sollte die Öffentlichkeit die Rechenzentren klar für höhere Energiekosten verantwortlich machen, drohe eine erhebliche Gegenreaktion. Die Selbstverpflichtung zur eigenständigen Stromversorgung soll offenbar genau diesem Szenario entgegenwirken.
Die Trump-Regierung positioniert die KI-Industrie als zentralen Motor für Wirtschaftswachstum und als strategische Säule der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten. Für deutsche Anleger, die in die genannten Konzerne investiert sind, unterstreicht die Vereinbarung den wachsenden regulatorischen und politischen Druck auf den Energiebedarf der KI-Infrastruktur weltweit.
