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Berkshire Hathaway kauft erstmals seit zwei Jahren eigene Aktien zurück

CEO Greg Abel kündigt Aktienrückkäufe an – in enger Abstimmung mit Warren Buffett.

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Berkshire Hathaway kauft erstmals seit zwei Jahren eigene Aktien zurück

Berkshire Hathaway ist erstmals seit rund zwei Jahren wieder in den Rückkauf eigener Aktien eingestiegen. CEO Greg Abel, der Warren Buffett kürzlich an der Unternehmensspitze abgelöst hat, kündigte die Maßnahme am Donnerstag an. Die Aktie des Konglomerats legte daraufhin an einem insgesamt schwachen Markttag um 2,7 Prozent zu.

Der Schritt kommt nach einer langen Pause. Zuletzt hatte Berkshire Hathaway zwischen 2020 und 2023 eine massive Rückkaufwelle im Wert von 78 Milliarden US-Dollar durchgeführt – dabei wurden fast 13 Prozent aller ausstehenden Aktien zurückgekauft. Trotz eines Barmittelbestands von mehreren hundert Milliarden US-Dollar hatte das Unternehmen seitdem keine weiteren Rückkäufe vorgenommen.

Die entscheidende Frage lautet: Warum jetzt? Laut dem Vermögensverwalter und Buffett-Experten Christopher Bloomstran hat der Markt den jüngsten Quartalsbericht von Berkshire offenbar falsch interpretiert. Dadurch sei die Aktie vorübergehend attraktiv bewertet gewesen – eine klassische Voraussetzung für Rückkäufe nach Buffetts Strategie.

Buffetts Handschrift trotz Führungswechsel

Obwohl Abel nun das Ruder übernommen hat, erfolgte der Rückkauf in enger Abstimmung mit Buffett. Es handelt sich also nicht um einen Versuch des neuen Chefs, eigene Akzente zu setzen, sondern um eine Fortsetzung der bewährten Kapitalallokationsstrategie. Buffett hatte stets betont, Rückkäufe nur dann durchzuführen, wenn die Aktie unter ihrem inneren Wert notiert.

Der Zeitpunkt fällt in ein turbulentes Marktumfeld. Erschütterte Energiemärkte, steigende Anleiherenditen aufgrund von Inflationssorgen und geopolitische Unsicherheiten im Nahen Osten belasten derzeit die Aktienmärkte. Hinzu kommt ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht: Ökonomen rechnen für Februar lediglich mit rund 50.000 neu geschaffenen Stellen – nach einem ungewöhnlich starken Vormonat.

Für Anleger ist das Signal klar: Berkshires Führung sieht die eigene Aktie als attraktiv bewertet an. Das Unternehmen verfügt über ausreichend Kapital, um Rückkäufe in erheblichem Umfang fortzusetzen, sollte die Bewertung dies weiterhin rechtfertigen.

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