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Berkshire Hathaway: Buffetts letzter 13F-Bericht mit New York Times Einstieg

Warren Buffetts finale Portfoliooffenlegung als CEO zeigt neue Medieninvestition und strategische Umschichtungen im Milliardenportfolio.

2 Min
Berkshire Hathaway: Buffetts letzter 13F-Bericht mit New York Times Einstieg

Berkshire Hathaway hat am Dienstagabend seinen 13F-Bericht für das vierte Quartal 2025 veröffentlicht – ein historisches Dokument, das Warren Buffetts letzte Portfolioentscheidungen als Chief Executive Officer dokumentiert. Der 95-jährige Investmentlegende trat zum Jahresende offiziell zurück und übergab die operative Führung an seinen Nachfolger Greg Abel.

Die größte Überraschung des Berichts ist eine komplett neue Position in der New York Times Company. Berkshire erwarb 5.065.744 Aktien des traditionsreichen Medienunternehmens und setzt damit erstmals auf das Nachrichtengeschäft. Der Einstieg unterstreicht Buffetts langjährige Vorliebe für starke Marken mit Preissetzungsmacht. Die New York Times hat den digitalen Wandel erfolgreich gemeistert und verfügt über ein profitables Abonnementmodell mit hoher Kundenbindung.

Parallel stockte Berkshire seine Position bei Chevron deutlich auf. Die Beteiligung wuchs von 122 Millionen auf 130 Millionen Aktien. Dieser Schritt bekräftigt das Vertrauen in integrierte Energiekonzerne, die auch in volatilen Marktphasen stabile Cashflows generieren können. Chevron überzeugt durch Bilanzdisziplin und attraktive Aktionärsrenditen.

Gewinnmitnahmen bei Tech-Giganten

Auf der Verkaufsseite nahm Berkshire bei mehreren Technologiewerten Gewinne mit. Die Amazon-Position wurde drastisch von 10 Millionen auf nur noch 2,3 Millionen Aktien reduziert. Auch bei Apple, der mit Abstand größten Einzelposition im Portfolio, erfolgte ein weiterer Abbau von 238 Millionen auf 228 Millionen Aktien. Trotz der Verkäufe bleibt Apple das Herzstück des Berkshire-Portfolios.

Ebenfalls verkleinert wurde die Beteiligung an der Bank of America. Der Anteil sank von 568 Millionen auf 517 Millionen Aktien. Analysten interpretieren dies als Portfolio-Rebalancing nach Jahren starker Kursgewinne im Finanzsektor, nicht als fundamentalen Strategiewechsel.

Kernpositionen bleiben unangetastet

Viele Langfristinvestments blieben völlig unverändert. Bei <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet, American Express und Coca-Cola nahm Berkshire keinerlei Anpassungen vor. Besonders die unveränderte Coca-Cola-Position von 400 Millionen Aktien gilt als Symbol für Buffetts beständige Anlagephilosophie: einfache Geschäftsmodelle, starke Marken und globale Reichweite.

Der 13F-Bericht zeigt, dass Berkshire unter der neuen Führung von Greg Abel keine radikale Neuausrichtung plant. Die Investmentkultur bleibt intakt – der Fokus liegt weiterhin auf Qualität, Beständigkeit und langfristigem Werterhalt. Buffett bleibt als Chairman dem Unternehmen erhalten und sichert so Kontinuität in der strategischen Ausrichtung.

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