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Bath & Body Works senkt Jahresprognose stärker als erwartet

Der US-Kosmetikkonzern kämpft mit zurückhaltenden Konsumenten, die bei Duftkerzen und Parfüms sparen.

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Bath & Body Works senkt Jahresprognose stärker als erwartet

Bath & Body Works hat seine Jahresprognose deutlich nach unten korrigiert. Der amerikanische Einzelhändler für Körperpflegeprodukte und Heimdüfte erwartet für das Gesamtjahr 2025 einen Rückgang des Nettoumsatzes zwischen 2,5 und 4,5 Prozent – ein deutlich pessimistischeres Bild als von Analysten erwartet.

Wall-Street-Analysten hatten laut Daten des Finanzdienstleisters LSEG lediglich mit einem Umsatzrückgang von 1,9 Prozent gerechnet. Das Unternehmen verfehlt damit die Markterwartungen erheblich und überrascht Investoren mit einer deutlich vorsichtigeren Einschätzung der eigenen Geschäftsentwicklung.

Preisbewusste Verbraucher meiden teure Düfte

Als Hauptgrund für die schwächere Nachfrage nennt Bath & Body Works das veränderte Kaufverhalten preisbewusster Konsumenten. Besonders bei höherpreisigen Produkten wie Duftkerzen und Parfüms halten sich Käufer zunehmend zurück – ein Segment, das zum Kerngeschäft des Unternehmens gehört.

Dieser Trend zeigt, wie stark die anhaltende Inflation das Konsumverhalten in den USA beeinflusst. Verbraucher priorisieren zunehmend Grundbedürfnisse und kürzen bei Luxus- und Lifestyle-Produkten, zu denen hochpreisige Körperpflegeprodukte zählen.

Für deutsche Anleger ist Bath & Body Works als eigenständiges Unternehmen relevant, nachdem sich der Konzern 2021 von der Muttergesellschaft L Brands abgespalten hat. Die Aktie wird an der New York Stock Exchange gehandelt und gilt als Indikator für die Konsumlaune amerikanischer Mittelschichthaushalte.

Die schwächere Prognose reiht sich in eine Serie von Warnsignalen aus dem US-Einzelhandelssektor ein. Zahlreiche Konsumgüterhersteller berichten von einer wachsenden Kaufzurückhaltung, insbesondere bei nicht lebensnotwendigen Gütern im mittleren und oberen Preissegment.

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