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Asiatische Börsen starten mit Verlusten in die Woche

Politische Unsicherheiten und schwacher Wall-Street-Ausblick belasten die Märkte

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Asiatische Börsen starten mit Verlusten in die Woche

Die asiatischen Börsen sind mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. In Shanghai fiel der Leitindex um 0,2 Prozent und schloss bei 3323 Punkten. Der CSI-300-Index, der die 300 wichtigsten Unternehmen an den chinesischen Festlandbörsen umfasst, verlor 0,5 Prozent und notierte bei 3950 Zählern. Auch in Japan waren Rückgänge zu verzeichnen. Der Nikkei-Index, der 225 Werte umfasst, gab um 1,1 Prozent auf 38.220 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix-Index verzeichnete ein Minus von 0,7 Prozent und schloss bei 2691 Punkten.

Die Entwicklung in Tokio wurde maßgeblich durch die Verluste an der Wall Street am Freitag beeinflusst, insbesondere im Bereich der Technologieaktien. Analysten rechnen damit, dass die bevorstehenden Quartalszahlen des US-Chipherstellers Nvidia, die am Mittwoch veröffentlicht werden, eines der zentralen Marktereignisse der Woche sein werden. Die Unsicherheiten rund um die weitere Marktentwicklung wurden zusätzlich durch politische Nachrichten aus den USA verstärkt. Die Ernennung eines Impfgegners zum Chef des US-Gesundheitsministeriums durch den zukünftigen Präsidenten Donald Trump führte zu einem deutlichen Rückgang bei Pharmaaktien in Tokio. Besonders stark betroffen war Chugai Pharmaceutical, das bis zu zehn Prozent an Wert verlor.

Ein weiterer belastender Faktor war der anhaltend starke Yen, der die exportorientierten Automobilhersteller unter Druck setzte. Diese Entwicklung trägt zur allgemeinen Unsicherheit unter den Anlegern bei. Ein Stratege von Nomura Securities äußerte, dass die Turbulenzen an den Märkten möglicherweise den gesamten Monat über anhalten könnten.

Am Rohstoffmarkt stiegen die Ölpreise leicht an, was auf die Eskalation der Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine am Wochenende zurückzuführen ist. Rohöl der Sorte Brent verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 71,40 Dollar je Barrel, während WTI-Öl ein Plus von 0,4 Prozent auf 67,28 Dollar verzeichnete. Gleichzeitig dämpften jedoch Prognosen über ein weltweites Überangebot an Öl sowie Sorgen um die schwächelnde Nachfrage in China die Preisentwicklung.

Auch die Wall Street steht im Fokus der Anleger. Dort werden in dieser Woche mehrere Reden von Vertretern der US-Notenbank erwartet. Zum Ende der letzten Handelswoche schloss der Dow-Jones-Index mit einem Minus von 0,7 Prozent bei 43.444 Punkten. Der S&P 500 verlor 1,3 Prozent und fiel auf 5870 Punkte, während der technologielastige Nasdaq um 2,2 Prozent auf 18.680 Punkte nachgab. Die Unsicherheiten rund um die geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen scheinen die Stimmung an den globalen Märkten weiterhin zu prägen.

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