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Asiatische Börsen schwächeln trotz globaler Unsicherheit

Gewinnmitnahmen in Japan und schwache Preisdaten aus China belasten die Märkte

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Asiatische Börsen schwächeln trotz globaler Unsicherheit

Die Börsen in Asien haben am Donnerstag wenig Bewegung gezeigt, wobei insbesondere in Japan Gewinnmitnahmen zu verzeichnen waren. In Tokio musste der Nikkei-Index einen Rückgang von 0,9 Prozent hinnehmen und schloss bei 39.605 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor sogar 1,2 Prozent. Der Rückgang beim Nikkei wurde vor allem durch Kursverluste bei Chipwerten wie Tokyo Electron und Advantest verursacht, die jeweils 1,8 Prozent und 2 Prozent nachgaben. Auch der Technologiekonzern SoftBank Group musste einen Rückgang von 0,64 Prozent verzeichnen, während der Bekleidungshersteller Fast Retailing um 0,25 Prozent nachgab. Einzig der Arzneimittelhersteller Chugai Pharmaceutical konnte mit einem Anstieg von 3,35 Prozent positiv hervorstechen.

Der Nikkei war Ende Dezember noch über die Marke von 40.000 Punkten gestiegen und erreichte mit 40.398,23 Punkten den höchsten Stand seit fünf Monaten. Dieser Anstieg führte jedoch zu einer Welle von Gewinnmitnahmen, da Anleger ihre Aktien verkauften, um von den gestiegenen Kursen zu profitieren. Die Entwicklung des Nikkei spiegelt die allgemeine Unsicherheit wider, die die Märkte derzeit prägt, da kaum jemand darauf vertraut, dass die Weltwirtschaft in absehbarer Zeit deutlich zulegt.

In China zeigten die Börsen ebenfalls schwache Tendenzen. Der Index der Börse in Shanghai (SSE Composite) verlor 0,6 Prozent, und auch der CSI-300-Index, der die wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen umfasst, verzeichnete einen Rückgang von 0,3 Prozent. Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit in China wurde durch neue Preisdaten verstärkt, die einen Rückgang der Konsumentenpreise im Dezember zeigten. Die Inflation in China lag bei lediglich 0,1 Prozent, was den vierten monatlichen Rückgang in Folge darstellt. Die Kerninflation, die volatile Posten ausschließt, stieg jedoch zum dritten Mal in Folge und erreichte 0,4 Prozent, was als leichter Lichtblick gewertet werden kann.

An den Devisenmärkten blieb der US-Dollar stabil, unterstützt durch die zuletzt gestiegenen Renditen und die robuste US-Konjunktur. Der Dollar verlor jedoch leicht gegenüber dem japanischen Yen und stieg nur minimal gegenüber dem chinesischen Yuan. Auf dem Rohstoffmarkt stagnierte der Ölpreis der Nordseesorte Brent bei 76,09 Dollar je Barrel, während das US-Öl WTI bei 73,23 Dollar verharrte. Der stärkere Dollar und der Anstieg der US-Kraftstoffvorräte drückten auf die Ölpreise.

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