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Asiatische Börsen reagieren verhalten auf US-Daten

Starker Yen und Spekulationen über Zinserhöhung bremsen die Kursgewinne

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Asiatische Börsen reagieren verhalten auf US-Daten

Die positiven Wirtschaftsdaten aus den USA haben an den Börsen in Asien nur eine moderate Reaktion ausgelöst. Zwar sorgten ein geringer Anstieg der US-Kerninflation und die damit verbundenen Hoffnungen auf eine Zinssenkung durch die US-Notenbank für gute Laune an den amerikanischen Märkten sowie im DAX, doch in Asien blieben die Kursgewinne begrenzt. Der Nikkei-Index in Tokio stieg um 0,3 Prozent auf 38.572 Punkte, während der breiter gefasste Topix um 0,1 Prozent auf 2.688 Punkte nachgab. In Shanghai legte der SSE Composite Index um 0,3 Prozent auf 3.237 Punkte zu, während der CSI-300-Index stagnierte.

Besonders der starke Yen bremste die positiven Entwicklungen in Japan. Zwar stiegen die Aktien der Finanzwerte, nachdem US-Banken wie JP Morgan und Goldman Sachs von kräftigen Gewinnsteigerungen berichteten, doch die Währungsbewegung setzte den Markt unter Druck. Nomura Holdings, Japans größtes Brokerhaus, profitierte von den US-Ergebnissen und verzeichnete einen Anstieg von 3,18 Prozent. Maki Sawada, Strategin bei Nomura Securities, äußerte sich optimistisch, dass eine weiterhin robuste US-Berichtssaison auch die japanischen Aktienmärkte unterstützen könnte.

Im Devisenhandel gab der Dollar um 0,2 Prozent auf 156,05 Yen nach. Dies wurde unter anderem durch Spekulationen auf eine mögliche Zinserhöhung der Bank of Japan in der kommenden Woche beeinflusst. Der Dollar stieg leicht auf 7,3315 Yuan, während er gegenüber dem Schweizer Franken um 0,5 Prozent auf 0,9124 Franken zulegte. Der Euro blieb nahezu unverändert bei 1,0285 Dollar, konnte jedoch um 0,5 Prozent auf 0,9385 Franken zulegen.

In den Rohstoffmärkten stiegen die Ölpreise aufgrund eines unerwartet starken Rückgangs der US-Rohöllagerbestände. Dies nährte die Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen und die Auswirkungen der US-Sanktionen gegen den russischen Energiehandel. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent stieg um 0,5 Prozent auf 82,41 Dollar pro Barrel, während US-Öl der Sorte WTI ebenfalls um 0,5 Prozent auf 80,47 Dollar zulegte.

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