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Anleger warten auf Inflationsdaten

Der tägliche Marktbericht von Aktien.news

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Anleger warten auf Inflationsdaten

Die Sorge vor weiter steigenden Zinsen hat die Anleger vorsichtiger werden lassen. Vor allem heute sind die Anleger gespannt auf die Inflationsdaten der Eurozone, die Hinweise auf die Zinspolitik der EZB geben könnten. Der DAX wird vor dem Handelsstart vom Broker IG 0,2 Prozent tiefer taxiert als bei seinem Schlusskurs gestern. Laut Marktbeobachtern haben steigende Anleiherenditen das Potenzial, Aktien zu belasten. Der DAX hat derzeit keine Impulse, um sich wieder dem oberen Ende des jüngsten Schwankungsbereichs von 15.200 bis 15.600 Punkten zu widmen. Die Veröffentlichung der Verbraucherpreise in der Eurozone heute um 11 Uhr wird von den Anlegern mit Interesse verfolgt werden.

Die Investoren an den US-Börsen halten sich auch gestern zurück, angesichts hartnäckig hoher Zinsen an den Kapitalmärkten. Der Dow Jones Industrial schloss gestern quasi unverändert, während der S&P 500 um 0,5 Prozent und der technologielastige Nasdaq 100 um knapp 0,9 Prozent zurückgingen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg zur Wochenmitte erstmals seit fast vier Monaten über die Marke von vier Prozent. Anleger ziehen in solchen Situationen lieber auf Nummer sicher und investieren in Staatsanleihen.

Die Börse in Shanghai verzeichnete einen Anstieg um 0,2 Prozent, während der Nikkei 0,1 Prozent leichter schloss. Auch der Enthusiasmus der Anleger über die wirtschaftliche Öffnung Chinas nach der Aufhebung der strengen Corona-Maßnahmen lässt nach.

Elektroautobauer Tesla plant, die Kosten für seine neue Generation von Fahrzeugen halbieren zu wollen. Möglich werden solle dies vor allem durch innovative Herstellungsmethoden und kleinere Fabriken. Durch die Neuerungen könnten die Kosten für eine neue Autogeneration auf rund 25.000 Dollar gedrückt werden. Außerdem hat Apple angekündigt, eine weitere Milliarde Euro in sein Europäisches Zentrum für Chip-Design in München zu investieren.

Der SAP-Rivale Salesforce konnte dank der robusten Nachfrage nach seinen Produkten unerwartet starke Umsätze in Aussicht stellen. Der Anbieter etwa der Messaging-App Slack und der Plattform Customer 360 sagte gestern nach Börsenschluss für das laufende Quartal Erlöse zwischen 8,16 und 8,18 Milliarden Dollar voraus. Analysten waren bislang im Schnitt von 8,06 Milliarden Dollar ausgegangen. Das Unternehmen will zudem sein Programm zum Aktienrückkauf auf 20 Milliarden Dollar erhöhen.

Die US-Regierung hat Tiktok erneut als mögliches Risiko für die nationale Sicherheit bezeichnet und einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, der es Präsident Joe Biden erlauben würde, Tiktok in den USA zu verbieten. Der Vorsitzende des Ausschusses, der republikanische Abgeordnete Michael McCaul, bezeichnete Tiktok als modernes trojanisches Pferd der Kommunisten.

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