Anleger hoffen auf Besserung am Markt
Das Marktupdate von Aktien.news

Die Anleger sind wieder mutiger geworden, nachdem sie in den letzten Wochen durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten verunsichert wurden. Der deutsche Leitindex DAX hat sich zum Handelsstart auf XETRA deutlich über der Marke von 15.000 Punkten behauptet. Die Hoffnung auf eine Eingrenzung der Banken-Probleme herrscht am Markt vor. Allerdings bleibt der US-Regionalbank First Republic ein Sorgenkind erhalten, da die Aktien erneut dramatisch eingebrochen sind und Anleger auf einen weiteren Kursverfall wetten.
Die Investoren hoffen derzeit auch, dass die Notenbanken bei ihren kommenden Zinsschritten deutlich behutsamer vorgehen könnten. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wird morgen auf die Turbulenzen an den Finanzmärkten reagieren. Laut Experten gibt es für den Markt nur noch eine kleine Chance für einen Zinsschritt von 25 Basispunkten.
Gute Nachrichten für Auto-Konzerne und ihre Aktien: In der EU erholt sich der Automarkt weiter von Lieferkettenproblemen. Im Februar stieg die Zahl der neu zugelassenen Privatfahrzeuge gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum um 11,5 Prozent auf 802.763 Exemplare. In Deutschland verkauften die Autohersteller 2,8 Prozent mehr Fahrzeuge.
Des Weiteren gibt es positive Nachrichten von RWE, da der Konzern nach Zuwächsen im neuem Geschäftsjahr operativ an das Ergebnis von 2022 anknüpfen will. Die Aktionäre, darunter der Staatsfonds aus Katar, sollen eine Dividende von 90 Cent je Aktie erhalten.
Abschließend gibt es eine Information zu einem geplanten Zwei-Milliarden-Dollar teuren Bau des Werks für die VW-Geländewagenmarke Scout, das vom US-Bundesstaat South Carolina mit 1,29 Milliarden Dollar bezuschusst wird. VW will die Geländewagenmarke in den Vereinigten Staaten mit elektrischen Pickups und SUVs der nächsten Generation wiederbeleben.
