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American Pacific Mining startet 15.000-Meter-Bohrprogramm in Montana

Das Explorationsunternehmen testet auf dem Madison-Projekt erstmals die bislang am besten definierten Skarn- und Porphyr-Ziele.

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American Pacific Mining startet 15.000-Meter-Bohrprogramm in Montana

American Pacific Mining Corporation, ein in Vancouver ansässiges Edelmetall-Explorationsunternehmen, hat auf seinem Kupfer-Gold-Projekt Madison im US-Bundesstaat Montana ein umfangreiches Bohrprogramm gestartet. Das Programm umfasst insgesamt 15.000 Meter und kombiniert zwei unterschiedliche Bohrmethoden: Reverse-Circulation- (RC) und Diamantkernbohrungen.

Die Bohrkampagne ist strategisch in zwei Schwerpunkte aufgeteilt. Rund 10.000 Meter sind für die Erkundung oberflächennaher Skarn-Mineralisierungen vorgesehen, während weitere 5.000 Meter auf tiefere Porphyr-Mineralisierungen abzielen. Insgesamt hat das Unternehmen nach einer umfassenden technischen Bewertung fünf hochrangige Ziele für die Bohrungen ausgewählt.

Zwei Bohrmethoden für zwei Tiefen

RC-Bohrungen kommen dabei primär für die schnelle und kosteneffiziente Erprobung der oberflächennahen Skarn-Ziele zum Einsatz. Diamantbohrungen hingegen konzentrieren sich auf tiefere Bereiche, in denen das Unternehmen Potenzial für Porphyr-Mineralisierungen unterhalb und angrenzend an das bekannte Skarn-System vermutet. Skarn-Lagerstätten entstehen durch den Kontakt von magmatischen Gesteinen mit Kalksteinen und sind häufig reich an Kupfer, Gold und anderen Metallen. Porphyr-Systeme gelten als einige der weltweit bedeutendsten Kupfer- und Goldquellen.

Der gestufte Ansatz aus RC- und Kernbohrungen ist laut Unternehmen darauf ausgelegt, einen stetigen operativen Fortschritt zu gewährleisten. Gleichzeitig soll die Erprobung oberflächennaher Ziele parallel zur Exploration tieferer Systeme vorangetrieben werden – ein effizientes Vorgehen, das Zeit und Ressourcen spart.

CEO zeigt sich optimistisch

CEO und Director Warwick Smith äußerte sich zuversichtlich zum Start der Kampagne: „Wir freuen uns sehr, dass die Bohrungen bei Madison angelaufen sind, wo wir nun methodisch die hochwertigsten Skarn- und Porphyr-Ziele testen, die jemals auf dem Projekt identifiziert wurden."

Smith betonte dabei die wissenschaftliche Grundlage der Zielauswahl: „Diese Ziele sind das Ergebnis einer konsequenten Datenintegration, einer akribischen Analyse sowohl historischer als auch aktueller Informationen sowie einer fortschrittlichen dreidimensionalen geologischen Modellierung." Das Unternehmen sei gespannt darauf, wie die Bohrergebnisse die aktuelle geologische Interpretation des Madison-Projekts verbessern und validieren werden.

Für Anleger im Bereich Rohstoff- und Minenexploration ist das Madison-Projekt ein interessanter Fall: Die Kombination aus Kupfer und Gold macht das Projekt besonders attraktiv, da beide Metalle derzeit eine starke Nachfrage verzeichnen. Kupfer gilt als Schlüsselmetall der Energiewende, während Gold als klassischer sicherer Hafen in unsicheren Zeiten gefragt bleibt. Die Ergebnisse der laufenden Bohrkampagne dürften daher mit Spannung erwartet werden.

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