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Aktien der Woche: Intel, Alphabet und Atlassian im Fokus

Nach starken Quartalszahlen dominieren Kursgewinne bei Intel, Alphabet und Atlassian – aber Meta und Check Point enttäuschen.

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Aktien der Woche: Intel, Alphabet und Atlassian im Fokus

Investing.com – Die US-Börsen starten positiv in den Mai, nachdem der April bereits starke Kursgewinne gebracht hatte. Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq legten zu, trotz anhaltender Sorgen über die fragile Natur des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran. Nach einer ereignisreichen Berichtssaison stechen fünf Aktien besonders hervor.

Intel: Trump lobt Kursanstieg von 20 Prozent

Intel führt die Liste der Aktien der Woche erneut an. Das Papier legte in der vergangenen Woche um weitere 20% zu und überschritt am Freitag kurzzeitig die Marke von 100 US-Dollar pro Aktie. Zuletzt notierte die Aktie bei rund 99 US-Dollar. Auslöser für den Kursanstieg waren Quartalsergebnisse, die über den Konsensschätzungen lagen. Besonders das schnelle Wachstum im Bereich Rechenzentren und künstliche Intelligenz trieb die Performance des Unternehmens an.

US-Präsident Donald Trump meldete sich via Truth Social zu Wort und schrieb: „Die Intel-Aktie steigt weiter. Ich bin sehr stolz auf dieses Unternehmen, da ich dafür verantwortlich bin, dass die Vereinigten Staaten von Amerika in den letzten 90 Tagen allein mit dieser Aktie über 30 Milliarden US-Dollar verdient haben." Trump ergänzte: „Herzlichen Glückwunsch an Intel für die hervorragende Arbeit und, was noch wichtiger ist, herzlichen Glückwunsch an die Menschen in den Vereinigten Staaten für diese gute Investition!"

Alphabet übertrifft Erwartungen deutlich

Die Alphabet-Aktie stieg in der vergangenen Woche um über 13% und erreichte dabei ein neues Allzeithoch. Allein am Donnerstag legte das Papier um 10% zu, als Anleger auf die Quartalszahlen des Google-Mutterkonzerns reagierten. Im ersten Quartal erzielte Google einen Gewinn pro Aktie (EPS) von 5,11 US-Dollar – das waren 2,49 US-Dollar mehr als die Analystenschätzung von 2,62 US-Dollar. Der Quartalsumsatz belief sich auf 109,9 Milliarden US-Dollar gegenüber einer Konsensschätzung von 106,81 Milliarden US-Dollar.

JPMorgan-Analyst Doug Anmuth kommentierte die Ergebnisse mit den Worten: „Die Vorteile von Googles Full-Stack-KI zeigten sich im ersten Quartal, wobei sich das Wachstum in den Bereichen Suche (+19%), Cloud (+63%) und beim Gesamtumsatz auf +22% auf 109,9 Milliarden US-Dollar beschleunigte." Anmuth bekräftigte seine Einstufung „Overweight" für die Aktie und ergänzte: „Wir glauben, dass Google klare, messbare Renditen aus seinen KI-Investitionen erzielt, da sich der Cloud-Auftragsbestand im Vergleich zum Vorquartal fast verdoppelt hat."

Atlassian mit Kurssprung von 24 Prozent

Die Aktien der Atlassian Corporation schossen am Freitag um mehr als 24% in die Höhe, nachdem das Unternehmen Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt hatte, die die Erwartungen der Analysten deutlich übertrafen. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 1,75 US-Dollar und übertraf die Schätzungen um 0,77 US-Dollar. Der Umsatz von 1,79 Milliarden US-Dollar übertraf den Konsens von 1,57 Milliarden US-Dollar um 14% und stieg im Jahresvergleich um 32% gegenüber 1,36 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal.

Macquarie-Analyst Steve Koenig zeigte sich nach dem Bericht optimistisch: „TEAM lieferte einen starken Umsatz im dritten Quartal, getrieben durch Platzerweiterungen und Cross-Selling-Aktivitäten. Die KI-Dynamik beschleunigt sich weiter." Koenig bekräftigte sein Rating „Outperform" und ergänzte: „Wir denken, dass der Aufbau von Positionen auf diesem Niveau attraktiv sein könnte." Trotz des starken Anstiegs liegen die Atlassian-Aktien im bisherigen Jahresverlauf noch deutlich im Minus, da Software-Aktien zuletzt unter erheblichem Druck standen.

Meta und Check Point: Verlierer der Woche

Nicht alle Aktien profitierten von der Berichtssaison. Meta schaffte es zum zweiten Mal in Folge auf die Liste – diesmal jedoch wegen eines Kursrückgangs. Am Donnerstag verlor die Aktie 8,6%, nachdem das Unternehmen seine Prognose für die Investitionsausgaben für das Gesamtjahr angehoben hatte. Meta prognostiziert für 2026 Investitionsausgaben in Höhe von 125 bis 145 Milliarden US-Dollar, verglichen mit einer vorherigen Prognose von 115 bis 135 Milliarden US-Dollar. Die erhöhten Ausgaben sollen höhere Komponentenpreise und zusätzliche Kosten für den Ausbau von Rechenzentren abdecken.

JPMorgan-Analyst Doug Anmuth stufte META daraufhin auf „Neutral" herab. Er begründete dies damit, dass „der Wettbewerb im Bereich Full-Stack-KI zunimmt und Meta einen schwierigeren Weg zu Renditen aus hohen KI-Investitionen jenseits der Werbung vor sich hat."

Check Point Software erlebte die härteste Woche unter den beobachteten Titeln. Die Aktie brach am Donnerstag um 19,6% ein und liegt trotz einer leichten Erholung am Freitag in der Gesamtwoche über 13% im Minus. Das Unternehmen meldete für das erste Quartal ein EPS von 2,50 US-Dollar, was zwar 0,10 US-Dollar über der Analystenschätzung von 2,40 US-Dollar lag. Der Umsatz von 668 Millionen US-Dollar verfehlte jedoch die Konsensschätzung von 672,59 Millionen US-Dollar.

Raymond James-Analyst Adam Tindle bezeichnete die Ergebnisse als „enttäuschend" und schrieb: „Das Ausmaß war überraschend, da der Produktumsatz im nächsten Quartal um fast 20% sinken wird und eine Reihe von Managementwechseln im Sinne eines ‚Großreinemachens' die Anleger wahrscheinlich verschreckt, wenn man die positive Entwicklung des Geschäfts nur ein Quartal zuvor bedenkt."

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