ANZEIGE

Afrimat steigert Gewinn je Aktie um bis zu 32 Prozent

Der südafrikanische Rohstoffkonzern Afrimat meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr deutlich höhere Gewinne dank starker operativer Performance.

2 Min
Afrimat steigert Gewinn je Aktie um bis zu 32 Prozent

Das an der Johannesburg Stock Exchange (JSE) notierte Bergbauunternehmen Afrimat erwartet für das am 28. Februar abgeschlossene Geschäftsjahr einen deutlichen Gewinnanstieg. Laut einem aktuellen Trading Statement soll der Gewinn pro Aktie (EPS) um 22,1% bis 32,1% gegenüber dem Vorjahr steigen und einen Wert zwischen 76,9 Cent und 83,2 Cent erreichen.

Noch stärker fällt der Anstieg beim Headline-Gewinn pro Aktie (HEPS) aus – einer im südafrikanischen Kapitalmarkt besonders beachteten Kennzahl, die einmalige Sondereffekte herausrechnet. Dieser soll voraussichtlich um 27% bis 37,1% zulegen und zwischen 91,8 Cent und 99,1 Cent liegen. Damit übertrifft Afrimat die Erwartungen in beiden zentralen Gewinnkennzahlen deutlich.

Starkes Kerngeschäft und strategische Verkäufe

Die positive Entwicklung basiert auf mehreren Säulen. Wie Afrimat bereits in einer Aktionärsaktualisierung im Februar dargelegt hatte, erzielte das Unternehmen eine gute Performance im Bereich Zuschlagstoffe – also Baustoffe wie Schotter, Sand und Kies, die in der Bauindustrie eingesetzt werden. Hinzu kam der erfolgreiche Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Ziegel-, Block- und Transportbetonwerken, der die Ergebnisse positiv beeinflusste.

Weitere Faktoren trugen zur verbesserten Ertragslage bei: Die Verluste im Zementsegment verringerten sich spürbar, während das lokale Absatzvolumen von Eisenerz stieg. Auch die Eisenerzexporte verliefen nach Unternehmensangaben weiterhin zufriedenstellend. Diese Kombination aus operativer Stärke und strategischer Portfoliobereinigung zeigt, dass Afrimat konsequent an der Optimierung seines Geschäftsmodells arbeitet.

Anthrazitlieferungen nach Ferrochrom-Wiederanlauf aufgenommen

Ein weiterer Entwicklungspunkt betrifft das Anthrazitgeschäft des Unternehmens. Afrimat teilte mit, dass die Wiederaufnahme des Betriebs bestimmter Ferrochrom-Schmelzhütten in Südafrika seit Mitte Februar dazu geführt hat, dass das Unternehmen die Lieferung von Anthrazit aus seiner Nkomati-Anthrazitmine in der Provinz Mpumalanga wieder aufgenommen hat. Anthrazit ist eine hochwertige Kohlesorte, die als Reduktionsmittel in der Ferrochromproduktion benötigt wird.

Auf die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres, das am 28. Februar endete, wird sich diese Entwicklung allerdings nicht mehr auswirken. Die vollständigen Jahreszahlen will Afrimat voraussichtlich am oder um den 20. Mai veröffentlichen. Anleger und Marktbeobachter dürfen sich dann auf detailliertere Einblicke in die Geschäftsentwicklung des südafrikanischen Rohstoffkonzerns freuen.

Afrimat ist ein diversifiziertes Bergbau- und Rohstoffunternehmen mit Tätigkeitsschwerpunkt in Südafrika. Das Unternehmen ist in verschiedenen Segmenten aktiv, darunter Baumaterialien, Eisenerz und Industriemineralien. Für deutsche Investoren, die in afrikanische Rohstoffwerte investieren möchten, ist Afrimat ein relevanter Vertreter des südafrikanischen Bergbausektors.

AfrimatGewinn Je AktieHEPSJSESüdafrika BergbauEisenerzAnthrazit Nkomati

Meistgelesene News

  1. Chevron und Halliburton: Öldeal mit Venezuela treibt Aktienkurse an
  2. Tesla am Scheideweg: Rekordumsatz trifft auf milliardenschwere KI-Ambitionen
  3. Teslas 25-Milliarden-Wette: Vom Autobauer zum KI-Roboter-Konzern
  4. Tesla-Robotaxi-Strategie und BYD-Expansion prägen das globale EV-Duell
  5. Führungswechsel bei Volksbank Brawo und L3Harris erschüttern Märkte

Disclaimer